Ausstellung „‚Freiraum der Kunst‘ – Die Studiogalerie der Goethe-Universität Frankfurt 1964-68“ im Museum Giersch in Frankfurt a.M.

Mit dem kunsthistorischen Beitrag des Museums Giersch zum Projekt „50 Jahre 68“ der Goethe Universität Frankfurt erinnert die Ausstellung Freiraum der Kunst an die epochalen Ereignisse dieser Zeit. Von 1964-1968 wurden in der vom Allgemeinen Studentenausschuss (AStA) betriebenen Studiogalerie neueste Tendenzen einer programmatischen, experimentierfreudigen Kunst internationaler Avantgarde in Form von Ausstellungen, Happenings und Fluxus-Konzerten gezeigt, welche als studentischer Beitrag zur Demokratisierung von Kunst und Gesellschaft zu verstehen waren. Diese dokumentieren gleichzeitig die kulturelle Aufbruchstimmung der 1960er Jahre.

Die sehenswerte Ausstellung beinhaltet auch einige Werke und Grafiken von Rupprecht Geiger.

Ausstellungsansicht auf die druckgrafischen Editionen „Moduliertes Rot“ (WVG 67) von 1965 und die Mappe „PYR“ (WVG 45) von 1962.

Darunter befindet sich auch die ‚Mappe Geiger – PYR’, 1962 (WVG 45) bestehend aus sechs Serigrafien. Dem Vorwort zur Mappe Pyr von dem britischen Kulturattaché John Anthony Thwaites (sowie auch zur zeitgleich entstandenen Mappe AER, nicht ausgestellt) kann man folgendes entnehmen:

AER und PYR, Luft und Feuer. Die Elemente. Nicht Darstellungen, nicht Abbilder, nicht Effekte. Verwandlung der Materie. Metamorphose. Kraft. Ein Schlag, der nicht wie ein Schlag seine Wirkung allmählich verliert, sondern ständig wächst.

Raum. Nicht Flächen, die Konturen von plastischen Körpern. Unendlichkeit, die mit Perspektive nichts zu tun hat. Form, die nicht hart und kühl ist, sondern intensiv. Aus dem Zusammentreffen von Farbe springt Vitalität.

Unpersönliche Aggression, wie Erdbeben. Nicht die Person ist wichtig, wichtig ist das Produkt.

Einfachheit. Ist sie verletzt, so bricht die Spannung. Ist sie vollkommen, sind die Verwandlungen ohne Ende, wie in der Natur.

Am Anfang der produktivsten Phase der 60er und 70er Jahre Geigers, entstehen diese beiden Mappen. Jede Mappe enthält sechs Blätter, deren Farbgebung sich am Titel des Mappenwerkes orientiert: die Farbe Blau steht für AER, ein Bestandteil von Fremdwörtern aus dem Griechischen und Lateinischen mit der Bedeutung „Luft“ und die Farbe Rot für PYR, ein griechisches Präfix mit der Bedeutung „Feuer“. Für die Komposition der Blätter zieht Rupprecht Geiger einfache, archetypische Formen wie Kreis und Rechteck heran und arbeitet mit explosiven Form- und Farbkontrasten. Als Gegenpol zum Blau setzt er die Farbe Schwarz während dem er bei der Mappe PYR mehr die Farbe Rot und deren Abwandlungen durchspielt.

Mitte der 70er Jahre wird Rupprecht Geiger die Farbe als Element deklarieren und auffordern, sie in die Reihe der Elemente aufzunehmen: „Farbe hat wie Licht Anspruch, in die Reihe der Elemente eingestuft zu werden – Feuer, Wasser, Luft, Farbe, Licht und Erde.“ Sogar die schwarzen Kartonmappen werden übrigens nach einem Entwurf des Künstlers im Siebdruckverfahren bedruckt und erheben somit den Anspruch eines Gesamtkunstwerks.

Die beiden Mappen AER und PYR erscheinen im Verlag der Galerie Stangl. In den ersten Nachkriegsjahren, auf Vorschlag von John Anthony Thwaites treffen sich eine handvoll Künstler: darunter Geiger, Willi Baumeister, Gerhard Fietz und Brigitte Meier-Denninghoff, später kommen dazu Rolf Cavael, Fritz Winter und Willi Hempel. Ab 1948 bietet die neu eröffnete Moderne Galerie Stangl für diese Künstler eine Plattform zum Austausch und gibt entscheidende Impulse bei der Gründung der Künstlergruppe ZEN 49, die die Abstraktion als Sinnbild künstlerischer Freiheit anstrebt.

Ausstellungsansicht auf Grafiken (links) und den Gemälden „382/63 (Rotes Rund)“ (WV 353) von 1963 (Mitte) und „Ohne Titel“ (WV 277) von 1961 (rechts)

Die zwei in Frankfurt ausgestellten Gemälde sind passend zu den Farbwelten Blau und Rot ausgewählt worden, mit denen Rupprecht Geiger Mitte der Sechziger Jahre bevorzugt arbeitet. Im Januar 1965 hat er in der Studiogalerie eine Einzelausstellung, zu der er das Ausstellungsplakat im Siebdruckvberfahren gestaltet. Dieses Plakat sowie die dazu gehörige Edition WVG 67 können auch in der Ausstellung bis Anfang Juli bewundert werden.

Zitierweise: Geiger, Julia / Kissel, Stefanie: Ausstellung „‚Freiraum der Kunst‘ – Die Studiogalerie der Goethe-Universität Frankfurt 1964-68“ [24.04.2018], in: Archiv Geiger Blog LINK (zuletzt aufgerufen am TT.MM.JJJJ).

Ausstellung „Inventur – Art in Germany, 1943-55“ in den Harvard Art Museums in Cambridge, USA

Am Donnerstag, den 8. Februar eröffnete die Ausstellung „Inventur – Art in Germany, 1943-55“ in den Harvard Art Museums in Cambridge, MA. Über fünf Jahre recherchierte die Kuratorin Lynette Roth die Lage der deutschen Künstler und Künstlerinnen, die während des Zweiten Weltkrieges nicht das Land verließen. Im Rahmen ihrer Forschung reiste Roth einige Male nach Deutschland, besuchte Museen, Sammlungen und Nachlässe, um schlussendlich eine Schau mit 160 Werken von 50 verschiedenen künstlerischen Positionen zusammenzustellen.

Die auch innerhalb der Kunstgeschichte Europas wenig beachteten Jahre unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkrieges werden nun erstmalig innerhalb der USA aufgegriffen. Wo sonst meist nur die Arbeiten derjenigen Künstler*Innen ins Licht gestellt wurden, die im Zuge des stärker werdenden Nazi-Regimes und unmittelbar nach Kriegsende in die USA kamen, bekommen nun – teilweise auch in Deutschland – wenig bekannte Positionen eine Plattform.

Roth versucht mit dieser Ausstellung anschaulich darzustellen, dass sich die sogenannte „Stunde Null“ nicht durch einen klaren Cut kennzeichnet, sondern, dass der Übergang ein fließender war, da ein Großteil der verbliebenen Künstler*Innen weiter arbeitete. Deshalb werden im Rahmen dieser Ausstellung die beiden Jahre vor Kriegsende miteinbezogen, um anhand von Positionen aus Malerei, Skulptur, Zeichnung, Fotografie, Grafik und Kunsthandwerk dies zu verbildlichen.

Im Frühjahr 2016 besuchte uns Lynette Roth im Archiv Geiger. Innerhalb interessanter Gespräche und dem Öffnen von Schubladen kristallisierte sich rasch heraus, dass Arbeiten von Rupprecht Geiger Eingang in die Ausstellung finden sollten. Im Laufe des Jahres wurde der Wunsch konkreter bis schließlich feststand, dass insgesamt vier Werke von ihm über den Atlantik reisen sollten, davon drei Leihgaben aus dem Archiv Geiger.

 

Rupprecht Geiger, Kriegstagebuch Russland, 1941, 21 x 31 cm (offen)

Das frühste Werk ist ein Kriegstagebuch von 1942. Geiger selbst hatte während seiner Stationierung in der Nähe von Moskau während des Zweiten Weltkrieges mit seinem – wie er selbst nannte – autodidaktischem Studium der Malerei begonnen. In mehreren Tagebüchern hielt er seine Beobachtungen und Erfahrungen während des Krieges schriftlich fest, ergänzt diese aber stets mit Skizzen. Diese gegenständlichen Zeichnungen stehen im Kontrast zu den vorangehenden Arbeiten, die nach Ende des Krieges entstehen. Wie auch viele Künstler*innen seiner Generation wendet sich Geiger nach seiner Rückkehr aus dem Krieg vom Gegenständlichen ab und hält 1949 fest:

„Die Welt schreit nach Erneuerung oder Untergang. Die Abkehr vom Gegenständlichen, der Ekel vor den Dingen, die auf den Menschen bezogen sind, hat seinen tiefen Grund. Diese Menschheit hat sich zutiefst verdächtig gemacht. Der herrlichste Frauenkörper hat nun den Makel auf dem Leib, die Frucht dieser bösen Sippe zu tragen. Wir müssen bescheiden werden, ganz aus den Anfängen kommen, entsagen, ganz unpathetisch sein und sogar unpersönlich sein. Die Form muß noch einfacher, bescheidener werden und dabei von inbrünstiger Liebe zur Farbmaterie zurück bis zur schüchternen Aussage. Aber mit großer Innigkeit der Empfindung muß es gesagt sein.“

 

Rupprecht Geiger, Ohne Titel, ca. 1947, Gouache auf Papier, 35,5 x 46 cm

Verhältnismäßig unbekannt sind Geigers Zeichnungen aus dieser Zeit; im Rahmen der Ausstellung ist auch die Gouache-Arbeit Ohne Titel von ca. 1947 vor Ort zu sehen. Vor einer desolaten, giftig-grünen Landschaft vor rotbraunem Himmel scheinen sich verschiedenste Formen und Farben auf einer hellbraunen Anhöhe zu zitternden Architekturen zu türmen und fast miteinander zu kommunizieren oder gar zu kämpfen. Zwei Hauptformen stellen sich in den Vordergrund: links eine mauve, muschelartige, fast gemauerte Form, rechts ein grau modellierter Bau mit Türbögen im unteren Bereich. Beide scheinen sie „Bauelemente“ zu verlieren: Fensterformen, Rauch, Türen usw. Fast meint man in den Formen am linken Rand Waffen zu erkennen, die vielleicht Schuld an diesem Verlust sein könnten. Die gesamte Komposition hat einen surrealen Flair, der Betrachter sucht Halt darin die Formen bestimmen zu können, scheitert jedoch in einer definitiven Zuweisung. Was bleibt ist ein leicht beklemmendes Gefühl von düsterem Unbehagen.

 

Rupprecht Geiger, E 52 (WV 28), 1948, Eitempera auf Leinwand, 66 x 77 cm

Ausstellungsansicht von den Arbeiten „E 52“ (1948) und „E 80 (Zwei Rottöne)“ (1949) von Rupprecht Geiger

Zwei Arbeiten aus der 14-teiligen Werkgruppe in unregelmäßigem Bildformat sind auch ausgestellt. Die Leihgabe aus dem Archiv ist das Eitempera-Gemälde E 52 von 1948. Links wächst ein schmales liegendes Rechteck nach rechts hin in ein spitzes Dreieck. Nicht nur formal findet eine Verschmelzung statt, auch farblich. Das Rechteck ist in Kobaltblau-Nuancen – mal heller, mal tiefer – gefasst und dringt kurz in das helle Dreieck hinein bis es mit einer Schräge nach unten abfällt und verschwindet. Das Dreieck selbst ist von oben nach unten von Weiß bis Zart-Hellblau modelliert. Doch die Konfrontation von rechteckiger Farbform und Hellblau wird in einem strahlenden Weiß kenntlich gemacht. Bei genauerem Hinsehen sind neben den strengen, geraden aber auch organischen Linien zu finden: in der oberen Spitze des Dreiecks schweben vier weiße „Wölkchen“ wie schwerelose Wasserstropfen im All nach oben.

Rupprecht Geigers kleine Werkgruppe „shaped canvases“ entstanden 1948-49. Damit wollte Geiger die sonst fast unumgängliche Assoziation eines Fensterblicks bei Leinwänden umgehen um die Abstraktion zusätzlich zu aktivieren. Diese Arbeiten werden aber von ihm als zu experimentell eingestuft und weggepackt. Erst 1976 sollten sie wieder gefunden werden und fehlen seither bei keiner Retrospektive.

Diese Absage an die figurative Kunst Geigers wird in den Werken, die in den Harvard Art Museums ausgestellt sind deutlich, als er sich über surreal verzerrte Landschaften zu neuen Formen bewegt. Die Nachkriegsjahre dienten Geiger als Orientierungssuche, in denen er sich immer mehr der Abstraktion zuwendet, bis er dem Gegenständlichen Ende der 1940er Jahre ganz absagt. Immer aber ist der Farbverlauf, die Modulation, in seinen Werken präsent, dem wichtigsten gestalterischen Prinzip, das ihn auf seinem Weg, das Portrait der Farbe zu schaffen, immer begleiten wird.

Die Ausstellung wird von einem detaillierten und gut recherchierten Katalog begleitet und ist noch bis einschließlich 3. Juni 2018 in den Harvard Art Museums zu besichtigen.

Zitierweise: Straubinger, Franziska: Ausstellung „Inventur – Art in Germany, 1943-55“ in den Harvard Art Museums in Cambridge, USA [20.02.2018], in: Archiv Geiger Blog LINK (zuletzt aufgerufen am TT.MM.JJJJ).

Impressionen #15: Vinzenz im Archiv

Mitte Januar bekam das Archiv Besuch vom kleinsten Kunstpädagogen der Welt: Vinzenz vom Holzknechtmuseum in Ruhpolding. Seine Entdeckungen veröffentlichten wir dann auf Instagram. Unsere Kollegin Sandra Westermayer organisierte seinen Besuch und gibt uns hier einen Blick hinter die Kulissen einer solchen Social-Media-Aktion!

 

Vinzenz On Tour im Archiv Geiger

Ich habe mich sehr gefreut, als ich Anfang Dezember von der Teilnehmerin einer vergangenen Veranstaltung des Archivs für die Bayerische Museumsakademie auf die geplante Social-Media-Aktion ‚Vinzenz On Tour‘ vom Ruhpoldinger Holzknechtmuseum aufmerksam gemacht wurde. Mir war sofort klar, auf die Frage, der Vinzenz nachgehen wollte, nämlich: was ist aus dem vielen geschlagenen Holz geworden?, haben wir einiges beizusteuern und wir laden Vinzenz zu uns ins Archiv Geiger ein.

Nachdem ich mir ein paar Gedanken zum Thema ‚Rupprecht Geiger und Holz‘ gemacht und meine Vorschläge mit Julia Geiger geteilt habe, sind wir gemeinsam durch das ehemalige Atelier gezogen und haben Ideen zu möglichen Fotomotiven gesammelt. Als am Montag, den 16.1.17, der Koffer mit der Holzfäller-Playmobilfigur Vinzenz vor der Tür stand, legte ich, mit einem Fotoapparat bewaffnet, sofort los.

Inhaltlich wurde die Story, was Vinzenz auf seiner Erkundungstour durch das Archiv Geiger in Verbindung mit dem Thema Holz alles erlebt, schnell sehr lang, bin ich doch auf immer mehr Ideen, Blickwinkel und Perspektiven gestoßen.

Es war schwieriger als gedacht, die knapp 10 cm große Figur in Verbindung mit Rupprecht Geigers Werken so zu fotografieren wie wir uns das überlegt haten, da es schnell ein Problem mit der Bildschärfe gibt, wenn Vinzenz im richtigen Größenverhältnis erscheinen soll.

Dennoch sind mehr Fotos entstanden, als wir letztlich auf Instagram veröffentlichen konnten. Daher möchten wir nun weitere Bilder von Vinzenz‘ Blickwinkeln im Archiv in diesem Rahmen noch veröffentlichen und wünschen Ihnen viel Spaß dabei!




Impressionen #11: Aufbau in Ulm

Unsere Praktikantin Maria Issinskaya der Universität Augsburg war diese Woche beim Ausstellungsaufbau im Kunstverein Ulm dabei und hat den Ablauf mitverfolgt:

„Ab 30. November ist die Ausstellung „Geist und Materie“ von Rupprecht Geiger im Ulmer Kunstverein zu sehen. Ich hatte die Möglichkeit, beim Aufbau zu assistieren.
Eine Ausstellung vorzubereiten ist immer spannend: wie aus einem leeren Raum mit Holzkisten ein Kunstuniversum geschaffen wird.
Einen Plan mit den auszustellenden Werken hat man dabei, viele Sachen können erst vor Ort entschieden werden.
Womit fängt man an? Welche Höhe ist für die Bilder optimal? Was für ein Hängesystem hat das Werk? Welcher Abstand zwischen den Bildern und dem Fenster ist am geeignetsten? Wie verhalten sich die einzelnen Werke zueinander?

Die ersten Stunden bei einem Ausstellungsaufbau sind die schwierigsten: man sucht nach der bestmöglichen Herangehensweise und fängt mit den größten Bildern an. Man muss die Wände und Bilder messen, damit sich die Bildmitte auf Augenhöhe befindet. Jede Leinwand hat ihre eigenen Maße und soll ihren eigenen Platz im Raum finden.

Gleichzeitig protokolliert man den Bildzustand nach dem Transport, ob sich etwas verändert hat, ob die Bildoberfläche oder der Rahmen verschmutzt wurde oder Ähnliches.
Je mehr man auf die einzelnen Aufgaben konzentriert ist – Messen, Bohren, Aufhängen, Protokollieren, Auspacken, Einpacken – desto beeindruckender ist die Folge nach sechs Stunden: Eine fertige Ausstellung, ein Raum voller Licht und Farbe.“


 

Einzelausstellung in Hannover – Aufbau und Eröffnung: Impressionen #3

Vor einer Woche eröffnete die sehr spannende Ausstellung „Rupprecht Geiger. Die Macht der roten Farbe“ in der art gallery der NORD/LB in Hannover. Zu sehen sind zwölf Gemälde aus seiner frühen Schaffensphase (1949-1955), die in dieser Konstellation noch nie präsentiert worden sind.

Während des Aufbaus und der Eröffnung habe ich ein paar Fotos gemacht, um Ihnen einen kleinen Einblick in einen solchen Prozess geben zu können.


 

Das Archiv Geiger hat sich sehr über die Zusammenarbeit mit der art gallery gefreut und hofft, dass die Ausstellung Sie genauso begeistern wird!

Am Werkeln

Hier ein paar Schnappschüsse aus dem Archiv! Am 8. Dezember von 10:00 bis 17:00 Uhr ist unser Tag der Offenen Tür und das haben wir als Anlass genommen, uns eine neue Präsentation einfallen zu lassen! Wir werden hauptsächlich Arbeiten aus Rupprechts Spätwerk zeigen. Was halten Sie davon?

 

Aufbau in der Galerie Storms

Die Qual der Wahl - wohin wird was gehängt?

 

Am 26.10.2012 eröffnete die Ausstellung „LICHT“ in der Walter Storms Galerie, wo Werke von Rupprecht Geiger und Shannon Finley ausgestellt werden. Der Aufbau fand am 24.10. und 25.10. statt und wir wollten mit Euch ein, zwei Einblicke teilen!

Barbara Schenk und ich bei der Hängung des Werkes OE 255 (WV 197) aus dem Jahr 1957

 

 

Hinter den Kulissen

 

Und so sieht das aus wenn unsere Restauratorin Susanne Herbst am Werkeln ist: dieses Gemälde von Rupprecht Geiger (Wjasma, 1955, WV 151) wird im September im Rahmen der Ausstellung „KRITIK MACHT KUNST. Will Grohmann im Netzwerk der Moderne – seine Künstler, seine Bilder, seine Frauen“ nach Dresden reisen. Dazu musste das Werk erst eine Runde „Sonne tanken“, damit es mehr leuchtet. Auf dem Bild ist Susanne Herbst gerade dabei einen Zustandsprotokoll anzufertigen, damit das Werk wohlbehalten in seine Transportkiste gepackt werden kann. Wir sind schon auf die Ausstellung gespannt!

Rupprecht in Berlin

Vor ein paar Wochen habe ich dieses Werk von Ruprecht Geiger nach Berlin begleitet. Keine Angst, es hängt nicht schief, ich habe nur schief geknipst! Zu sehen ist dieses Werk, zusammen mit einem weiteren Werk von Rupprecht aus dem Ende der 40er/Anfang der 50er Jahre in der Stiftung der Akademie der Künste in Berlin. Die Gruppenausstellung „Aufbruch. Malerei und realer Raum“ ist noch bis zum 1. Juli 2012 zu sehen!