Rupprecht auf Reisen #7: Budapest

„Nach einer Einzelausstellung 2007 in der ungarischen Stadt Veszprém, kehrt Rupprechts farbige Leuchtkraft zurück, diesmal in die Hauptstadt des Landes, Budapest, in Form von farbig leuchtenden QR-Codes.

Vor ein paar Wochen war ich für einen kurzen Besuch in Budapest und am letzten Tag auf dem Weg zum Bahnhof führte mein Weg am Donauufer vorbei. Mein Blick schwang automatisch in Richtung Parlament – entstanden am Ende des 19. Jahrhunderts –  zum Pester Donauufer hin, und mir fiel auf, dass das ganze Gebäude endlich komplett renoviert worden war. Das war das erste mal, dass ich das imposante, mit seinen neogotischen Elementen charakterisierte Parlamentsgebäude (ungarisch: Országház; wörtlich: Landeshaus) nach Jahrzehnten der Dauerrenovierung durch einer ‚Wanderbaugerüstbrigade‘, in seiner alten Frische und unverhüllt bewundern durfte!

Ich habe rasch meine gelb-, pink- und orangefarbigen QR-Kärtchen gezückt und mal diese im Vordergrund, mal das Parlamentsgebäude im Hintergrund scharf abgelichtet.“

 

Vielen Dank an unseren Mitarbeiter Peter Sommer für diese Reise!

Rupprecht auf Reisen #6: New York, Toronto und Montreal

Während meiner Reise nach New York und Kanada habe ich mir die Gelegenheit nicht entgehen lassen, unsere QR-Codes zu fotografieren!
Hier habe ich die mit Original-Pigmenten bedruckten Quadrate vor einer stets wechselnden Graffiti-Wand in NoHo an der Houston Street in NYC platziert, wo sie um die Wette leuchten können! Das aktuelle Werk stammt von Maya Hayuk.

In Toronto besuchte ich die Art Gallery of Ontario, eines der größten Museen in Nordamerika. Während die Sammlung eine Zeitspanne von 100 v. Chr. bis zur Gegenwart umfasst, bildet ein Schwerpunkt definitiv „The Canadian Collection”, die u.a. Inuit-Kunst und Werke der Künstlergruppe „The Group of Seven” beinhaltet. Der 2008 von Frank Gehry vollendete Anbau bietet einen herrlichen Ausblick auf die Skyline Torontos inklusive dem Wahrzeichen dieser Stadt, dem CN-Tower.

In der franco-kanadischen Provinz Québec besuchte ich Montreal – hier machte ich einen
Schnappschuss vor der Statue des John A. Macdonald, dem ersten Premierminister Kanadas. Dieses Monument stammt von George Edward Wade und wurde 1895 auf der Place du Canada enthüllt.

Rupprecht auf Reisen #5: Venedig

Passend zum letzten Tag der Biennale 2013 sehen Sie heute unsere QR-Codes in Venedig! Rechts im Bild ist der Markusturm zu sehen und links der leider verhüllte Markusdom. Ganz rechts ist sogar noch ein Stückchen vom Dogenpalast erkennbar. Selbstverständlich waren unsere Codes auch auf der diesjährigen Biennale, jedoch haben wir es vor lauter Begeisterung versäumt, ein Foto zu machen!

Auf den Spuren Rupprecht Geigers: Marokko

Während der Ferien war ich wieder einmal in Marokko und besichtigte auf den Fußstapfen meines Großvaters Rupprecht die Gegend von Tafraout.

Bereits 1925 reist Rupprecht als Jugendlicher mit seinem Vater in Tétouan, Nordmarokko, als Willi versucht, in Spanien einen Neuanfang zu wagen. Mit seiner Frau Monika fährt er 1964 nach Casablanca, wo mein Vater Florian für sechs Monate in einem Architekturbüro arbeitet.

Anschließend besichtigt er abgelegene Orte. Die Reise geht an den Wüstenrand nahe Ouarzazate: am Eingang vom Dadès-Tal befindet sich nämlich Boumalne, östlich davon die Orte Tinghir und Goulmima. Dann geht es weiter nach Agadir, mit einem Zwischenstopp in Tafraout, das auf dem Weg dahin liegt.

Nach München zurückgekehrt betitelt er einige seiner großformatigen Werke mit den Namen dieser zuvor gesehenen Orte. Alle vier Farbfelder werden von kräftigen Rottönen dominiert.

–       Goulimine, 1964 (WV 368) Staatliche Museen Kassel, Neue Galerie (s. Foto)

–       Boumalne, 1965 (WV 395)

–       Tafraoute, 1965 (WV 396) Neue Nationalgalerie Berlin

–       Tinerhir, 1965 (WV 397) Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München

 

Bei der Wiedereröffnung der Pinakothek der Moderne im September 2013 bin ich wieder mit dem Maghreb in Berührung gekommen. Die Ausstellung „Marokkanische Teppiche und die Kunst der Moderne“ zeigt wundervolle, farbkräftige modulierte Teppiche, die stark an die Kunst von Rupprecht erinnern. Besonders in der Rotunde kommen die Exponate unter Tageslicht zur Geltung, während man in den unteren Ausstellungsraum an den engen und winkeligen Gassen einer marokkanischen Medina erinnert wird.

In der Nähe von Tafraout habe ich in einer imposanten Landschaft ein spannendes Landart-Projekt des belgischen Künstlers Jean Vérame (1983) gesehen. Rupprecht wäre auch von den farbigen – leider mittlerweile verblassten – Felsen begeistert gewesen!

Rupprecht auf Reisen #4: Shanghai

„Das Foto habe ich am Waitan in Shanghai gemacht. Waitan ist die berühmte Uferpromenade von Shanghai gegenüber den Wolkenkratzern von Pudong (dem Wirtschaftszentrum von Shanghai).“

Unglaublich! So weit sind unsere QR-Codes noch nie gereist! Vielen Dank an Qi Shao für die schönen Fotos!

Rupprecht auf Reisen #3: Paris

 

„Nicht nur im Grand Palais leuchtet derzeit die Farbe selbst! Auch in den Straßen von Paris künden die geigerschen Tagesleuchtpigmente von der Kraft des Lichts, gleichsam Risse im Großstadt-Grau. So scheinen mir die QR-Codes hier kleine Glücksversprechen zu sein, die die „Stadt der Liebe“ an ihren Namen erinnern!“

Vielen Dank an Franz Straubinger für diesen schönen Gedanken und für das leuchtende Foto unserer QR-Codes!

Rupprecht auf Reisen #2: Moskau

Als ich letzte Woche in Moskau war, sah ich mehrere Brücken, die mit Fahnen
geschmückt waren und musste an unsere QR-Codes denken!

Leider hat es mit einem Foto eines QR-Codes am Roten Platz nicht geklappt, dafür aber vor der Neuen Tretjakow-Galerie, in dem sich das Schwarze Quadrat von Kasimir Malewitsch befindet!

Wussten Sie, dass Rupprecht Geiger während dem Zweiten Weltkrieg in Wjasma, in der Nähe von Moskau von 1941-42 stationiert war? Dort entstanden seine ersten Gemälde.

Rupprecht Geiger in Paris

Vor ca. einer Woche fanden Julia Geiger und ich uns in Paris zur Eröffnung der Ausstellung „Dynamo. Un siècle de lumière et de mouvement 1913-2013“ im Grand Palais ein. Die auf einer Fläche von 4000m2 stattfindende Ausstellung führte einen durch mehrere Räume. Im Raum ‚Halo‘ angekommen, erstrahlte das Werk 563/69 (WV 539) von 1969.

Julia Geiger, Franziska Harder, Nanda Lavaquerie (Rupprecht Geigers zweite Enkelin) und Christophe Falduti

 

Rupprecht auf Reisen #1: New York

Seht her, unsere QR-Codes sind mittlerweile bis nach NY geflattert! Die Originalpigmente bildeten einen neuen Farbklecks in den grauen Dezemberwochen in New York:

Vielen Dank an Julia Kitta, die Rupprechts Farben wieder nach New York City brachte, nachdem zwei seiner Werke 2003 in der Hunter College/Times Square Gallery erstmals in NYC präsentiert wurden.

Falls Sie auch witzige Fotos der Geiger’schen Farbklekse im Ausland geknippst haben: immer her damit! Wir würden uns freuen, Sie unter der neuen Rubrik „Rupprecht auf Reisen“ zu veröffentlichen!